Essen ist Leben

Wir essen morgens, mittags, abends, zwischendurch oder auch nachts. Essen ist Energie. Essen ist Antrieb. Essen ist Leben. Ohne Essen könnten wir – zumindest langfristig gesehen – nicht laufen, nicht springen, nicht denken, nicht philosophieren, nicht lieben, gar nichts. Für die meisten ist Essen eine Selbstverständlichkeit. Oder eine unabdingbare Notwendigkeit. Mehr nicht. Dabei ist es so viel mehr. Essen ist Genuss, Lebensqualität, ein Statement. Essen kann man im Eilschritt nebenbei oder mit Bedacht in großer Runde. Man kann Essen essen, das einmal um die halbe Welt gereist ist oder direkt vor der Haustür wächst. Essen kann man von anderen produzieren lassen oder selbst anbauen. 

Egal, wie wir uns entscheiden: Die Art und Weise, welches Essen wir konsumieren und wie wir das tun, beeinträchtigt unser Leben – und das von anderen. 

Essen kann dafür sorgen, dass andere nichts zu Essen haben. Essen kann Ressourcen verschwenden, unsere Luft verschmutzen, Land rauben und Arten aussterben lassen. Essen kann ganz schön unfair sein. 

Essen kann die einen glücklich machen – und die anderen unglücklich.

Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung“ legt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf das Thema "Ernährung". Projekte, Initiativen und Kampagnen zeigen die (globalen) Zusammenhänge von Lebensmittelproduktion und Konsum. Und sie schärfen den kritischen Blick auf den eigenen Teller – und dessen Rand hinaus!


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